Klaus, 56 aus Graz:
„Wenn ich schon mehr in der Woche arbeiten soll, dann will ich auch mehr Urlaubstage bekommen.”
Rita, 33 aus Gloggnitz:
„Ich würde mir wünschen, dass ich mehr Einfluss auf die Verteilung der Schichten hätte.”
Anna, 47 aus Leopoldsdorf:
„Meine geteilten Dienste müssen sich ändern! Ich arbeite in der Behindertenbetreuung. Grundsätzlich sehr gerne, aber die geteilten Dienste, wo ich 4 Stunden Pause hab und eigentlich nur rumfahre zwischen zu Haus und Arbeitsplatz, das ist echt hart. Von der "Pause" hab ich gar nichts, und der Verdienst ist dabei echt mickrig. Bin für jede bessere Lösung dankbar! ”
Mario, 25 aus 1110:
„Mehr Kohle für Überstunden!”
Maria, 35 aus 1060:
„Das wichtigste wär mir, dass ich wirklich gehen kann, wenn ich aus hab. Meine Kinder haben wenig Verständnis, wenn sie vor dem Hort warten müssen. Passiert leider öfters ... Da würd ich mir vom Chef mehr Verständnis wünschen!”
Renate, 41 aus enns:
„Ich brauch mehr als einen 20-Stunden-Vertrag. Nicht weil ich sooo gern arbeit, aber das Geld tät ich brauchen. ”
Dr. Helmut Stadlbauer, 55 aus Lichtenberg:
„Im Zuge der mit Recht geforderten Selbstbestimmung über die eigene Arbeitszeit sollte ein Aspekt nicht vergessen werden, den ich für sehr wichtig halte, neben den Unterschieden zwischen den Geschlechtern und den Generationen: die Frage der unterschiedlichen Chronotypen, also Zeittypen. Für Früh- und Spättypen sind verschiedene Arbeitszeitmodelle unterschiedlich belastend bzw. unterstützend. Dieser Aspekt fällt in der Diskussion weitgehend unter den Tisch. Er ist aber einerseits für Wohlbefinden und Gesundheit relevant (Stichwort sozialer Jetlag), andererseits für die Leistungsfähigkeit und Produktivität. In diesem Zusammenhang spielen auch die Schul(beginn)zeiten eine enorme Rolle - bessere Arbeitszeiten sind für viele nur mit passenden Schulzeiten realisierbar. Und angemessenere Schulzeiten führen zu besseren Schulleistungen und weniger Frust bei unseren Kids ...”
Ilse de Lorenzo, 49 aus Neukirchen bei Altmünster:
„Habe schon mehrfach von AN gehört, dass es eh viele Regeln zu Arbeitszeit, Arbeitsruhe und dgl. gibt, auch gewisse Schutzeinschränkungen. Aber die Einhaltung dieser Regeln wird so gut wie nicht kontrolliert. Der Arbeitnehmer ist in einem Abhängigkeitsverhältnis und es ist nicht möglich, das alles alleine auf AN abzuwälzen. Auch BR gibt es im Großteil der Betriebe nicht. Also müssten wir fordern, die Arbeitsinspektorate aufzustocken oder der AK und dem ÖGB Kontrollrechte einzuräumen. Oder eine sonstige Form, der wirksamen Kontrolle einzufordern.”
Nicole, 45 aus Klagenfurt:
„Es wird endlich Zeit, dass bei den Kollektivvertragsverhandlungen die Arbeitszeitverkürzung durchgesetzt wird!!! Ein zusätzlicher Urlaubstag ist zwar nett, aber durch den zusätzlichen Tag streichen Dienstgeber dafür einen andern "Sonderurlaubstag" - also kein Gewinn sondern nur Augenauswischerei! Eine 35 Sunden Woche sollte nicht nur in die Verhandlungen eingebaut sein, sondern MUSS auch durchgesetzt werden!!! DAS ist ein modernes Arbeitsrecht und nur DAS ist eine Verbesserung für meine Lebenszeit!!!!”
Thomas Rothbauer, 53 aus Ulrichsberg:
„Ich möchte 6 Wochen Urlaub nach 25 gearbeiteten Jahren. Egal ob ich da in einem Betrieb war oder in mehreren ”
Robert, 38 aus Wien:
„Mehr Rücksicht auf Kinder nehmen. 2 Wochen Pflegeurlaub ist bei mehreren Kinder schlicht zu wenig. Die Fahrtzeit sollte auch als Arbeitszeit gelten zumindest teilweise. Wenn man Fahrtzeit, unbezahlte Mittagspause und "länger bleiben " hernimmt dann bleibt für Kinder keine Zeit. Dann wird man auch noch schief angeschaut wenn man sich um seine kranken kinder kümmert.”
Andrea, 44 aus Lambach:
„Ich arbeite seit 28 Jahren Vollzeit in der Büroassistenz - noch immer mit nur 5 Wochen Urlaubsanspruch. Vom Gesetz her muss ich noch weitere fast 20 Jahre arbeiten. Eine 6. Woche wäre Urlaub wäre daher mehr als angebracht. Weiters bin ich für eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ab einer gewissen Altersgrenze (z. B. 45 Jahre). Die Arbeitsgeräte haben sich geändert, man kann alles schneller und effizienter erledigen, man hat nach so vielen Berufsjahren enorme Erfahrung in der Abarbeitung von Aufgaben und sitzt daher Zeit teilweise nur ab bzw. ist halt anwesend. Zusätzlich würden damit neue Arbeitsplätze für die junge Generation geschaffen und man würde seiner Gesundheit etwas Gutes tun (38 Stunden pro Woche vor einem Bildschirm sind nicht gerade angenehm).”
michael selinger, 46 aus Ernsthofen:
„weil die anforderungen im job immer intensiver werden benötige ich mehr freizeit um frische kräfte zu sammeln. deshalb verkürzung der arbeitszeit bei selbem lohn ist mein wunsch.”
Aurelia Strolz, 55 aus Dölsach:
„Ich würde gerne Vollzeit arbeiten, wenn keine Überstunden anfallen bzw. diese nicht ausbezahlt werden sondern Zeitausgleich möglich ist. Zudem bin ich bei Vollzeit im Ausmaß von höchstens 38 Std..”
Marion, 53 aus Wien:
„Was wurde eigentlich aus der Forderung nach der 35-Stunden-Woche?”
Thomas, 32 aus Nördlich von Linz:
„Weniger Arbeitstage und Stunden. Wenn man täglich zwei Stunden pendelt, verliert man alleine 10 Stunden pro Woche. Nur ist das leider kaum möglich, weil man sonst keine Aufstiegschancen mehr hat im Unternehmen. Das geht nur, wenn es für alle gilt.”
Chris, 47 aus Roppen:
„Ich habe nichts dagegen mehr Stunden pro Tag zu arbeiten (mir ist klar dass dies bei manchen situationsbedingt nicht in Frage kommt), aber dafür muss es mehr Freizeit geben und das nicht in Form von ZA Stunden sondern in Form von freien Tagen. Sprich: eine 4 Tage Woche. Mein persönliches Arbeitszeitmodell in meiner Fa. lautet 4x10 Stunden, und den freien Tag kann ich mir aussuchen - diese Lebensqualität ist unbezahlbar! Das von der Gewerkschaft angestrebte 3x12 wäre natürlich auch für mich optimal. ”
Anna, 47 aus Wien :
„Ich wünsche mir eine Änderung im geteilten Dienst. 11 Stunden derzeit. In den 11 Stunden sind allerdings der Weg nach Hause, essen, duschen, für nächsten Tag herrichten, bissl runter kommen, schlafen und der Weg zum Dienst, Fahrzeit von einer Stunde womöglich dabei. 11 Stunden finde ich zu wenig. ”
Klaus, 31 aus Pregarten:
„Es ist höchst an der Zeit, dass es wieder zu einer Arbeitszeitverkürzung kommt! Die 30 oder zumindest 35-Stunden Woche bei gleichem Lohn ist längst überfällig.”
Adolf Hurny, 53 aus Wien:
„Ich wünsche mir, weniger AllIn-Verträge.”
Marc Köck, 32 aus Zeltweg :
„8 Stunden Arbeitszeit am tag sind genug weg mit 12 Stunden braucht keiner”
Angelika Diwald, 52 aus Pfarrkirchen :
„Ich bin für eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Wochenstunden. Im Sozialbereich gibt es wenige Vollzeitarbeitsplätze aus den verschiedensten Gründen, unter anderem auch darum, weil viele Jobs kräfteraubend, körperlich und emotional sehr anstrengend sind. "Länger halt ich das gar nicht aus!" kann man im Gespräch oft hören. Das heißt, um den Job wirklich gut und verantwortlich und auch auf Dauer machen zu können, braucht es genügend Ausgleich, genügend freie Zeit! Daher meine Forderung nach einer 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich! Viele Kolleginnen und Kollegen reduzieren ihre Arbeitszeit selber gerade soweit, dass sie mit ihrem Einkommen noch gut leben können, dass sich halt alles finanziell auch irgendwie ausgeht. So kann es nicht weiter gehen, dass auf Kosten der Gesundheit und des Einkommens des einzelnen Menschen eine ganz Branche funktioniert. ”
Pauline, 32 aus Wien:
„Geteilte Dienste mit 1-2 Stunden Pause dazwischen sind echt ein Witz! Der ganze Tag geht für die Arbeit drauf und von den 1, 2 Stunden Pause hat man auch nix, da sich ein heimfahren nicht auszahlt. ”
Dangl Robert, 55 aus 3443 Kreuth, Hauptsr. 4:
„Hatte 6 Urlaubswoche bei Wechsel verloren möchte sie gerne wieder ”
Degiampietro Ulrike, 54 aus Wien:
„Ich wünsche mir weniger Überstunden”
Sybille Pirklbauer, 47 aus Wien:
„Wir brauchen dringend eine gesetzliche Verkürzung der Wochenarbeitszeit! Schrittweise auf 35 und mittelfristig auf 30 Stunden. Die letzte Verkürzung ist 44 Jahre her, seitdem haben sich die Beschäftigten mehr als verdient. Die Lohnquote ist seit den 80iger Jahren massiv gesunken. Eine Arbeitszeitverkürzung würde ihnen ein Stück ihres Verdienstes wieder zurückgeben.”
Christoph, 39 aus Wals:
„Das Einkommen soll zum Auskommen reichen - im Rahmen der Normalarbeitszeit. Mindestlohn- bzw. Mindestgehalt von 2000 Euro brutto in allen Kollektivverträgen ist höchst an der Zeit.”
Mathias, 30 aus Traiskirchen :
„Der immer größere psychische Druck durch die Arbeitsverdichtung und MA-Einsparungen sorgt für mehr Krankheiten. Es muss sich was ändern! Kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnverlust. Verpflichtende psychologische Betreuung auf Kosten der AG, damit nicht erst bei Burnout und ähnlichem das Problem der Überlastung erkannt wird. ”
Monika Kritzinger, aus :
„Die flexible Arbeitszeit hat Vor- aber auch Nachteile. Mitarbeiterinnen, die keine Führungsverantwortung tragen, können meist nicht selbst bestimmen ob sie länger arbeiten und schon gar nicht, wann sie die Mehrarbeitsstunden als Freizeit konsumieren können. Es bedarf meines Erachtens eine zwingende Vertreterregelung. Als Beispiel: Ich muss die Vertretung für 3-4 Kollegen übernehmen wenn diese nicht da sind. Ich allerdings habe keine Vertretung in meiner Abwesenheit. Ergo: Meine Arbeit bleibt liegen. Vor und nach einem 3wöchigem Urlaub ist das Stress pur und flexible Arbeitszeiten bis hin zu 12 Stunden / Tag. Auch im Krankheitsfall bleibt alle Arbeit liegen und das Arbeitspensum nach der Erholung (ob von Krankheit oder vom Urlaub) ist horrend. Eine verpflichtende Vertreterregelung könnte dem Abhilfe schaffen.”
Christian, 51 aus Bregenz:
„Es gibt in vielen Branchen immer noch zu starre Arbeitszeiten, die Arbeitszeit sollte verkürzt auf 35 werden bei vollem Lohnausgleich, 3, 4 oder 5 Arbeitstage pro Woche sollten wählbar sein, es sollte weniger Druck auf die Beschäftigten ausgeübt werden, . . . usw.”
Nadine Böhler, 20 aus Lustenau:
„Eigentlich wäre ein Arbeitstag als Home-Office für die Zukunft und Familie wichtig, da sollten wir moderner und aufgeschlossener in die Zukunft gehen. Eine 4-Tage-Woche sollte sich jeder aussuchen können, somit wäre es auch für eine Firma von Vorteil, wenn z.B.: zwei Mitarbeiterinnen im Gastgewerbe machen die selbe Arbeit, einmal von Mo bis Do und die zweite Person von Fr bis Mo, dann könnte die Arbeit sogar am Mo aufgeteilt werden. 35 Stunden sind genug!”
Sunny, 37 aus Graz:
„Bin Eisenbahner! Was das heißt: Tag 1: 14,7St, Nachtruhe von 5St auswärts ( nur Kanarienvögel können auf Knopfdruck schlafen wenn man Finster macht), Tag2 10St, ab nach Hause - komplett Tod - duschen schlafen. Tag3: 9,6St auswärts Nacht 6St Tag4: 6,5St, 1Tag Ruhe (wo man halb Tod ist körperlich) Tag6: 10,4St auswärts Nachtruhe 6St, Tag7: 4,5st = 55,7St/ Woche! WIE SOLL DAS EIN MENSCH ERTRAGEN?? WIE SOLL MAN DAS 35Jahre MACHEN OHNE ERNSTHAFTE GESUNDHEITLICHE SCHÄDEN ZU BEKOMMEN??? Aber bei der Eisenbahn geht alles - per Betriebsvereinbarung!! Chronischer Schlafmangel macht krank!! ”
Erika, 53 aus Wien:
„Mindestlohn ist gut und soll auch sein, davon leben soll man natürlich auch können, aber dann bitteschön, muss man auch die anderen Löhne erhöhen, denn sonst bekomme ich als Pflegeassistentin bald den Mindestlohn, wenn der immer näher rückt!”
Anna, 48 aus Wiener Neustadt :
„Es sollte eine Regelung für die Wochenenden geben, es kann nicht sein, dass man im Pflegeberuf 5 Wochenende hintereinander arbeitet. Die Ausrede Freitag Nacht ist kein Wochenende zählt bei mir leider nicht. Immerhin ist meine Familie zu Hause , man kann niemanden einladen und auch nichts unternehmen . Da sollte unbedingt eine Regelung her. Ich arbeite 30 Wochenstunden. Außerdem finde ich, dass jede Pflegeperson ab dem 25 Dienstjahr eine Woche mehr Urlaub bekommen sollte. Es ist unfair, wenn man den Dienstgeber wechselt und dies nicht mehr bekommt. Eine Idee wäre entweder Kur oder Urlaub. Weiters finde ich es nicht gerecht, dass manche die Nachtdienststunden bekommen und andere nicht, Nachtarbeit ist Nachtarbeit.”
Barbara, 52 aus Wien:
„30-Std.-Woche für alle! Dies würde viele Probleme gleichzeitig lösen, Diskriminierung von Frauen, Kinderbetreuung, bessere Work-Life-Balance, weniger Stress, Altenbetreuung, ...”
Paul Part, 58 aus Spielberg:
„Eine Viertagewoche hilft meiner gesundheitlichen Situation enorm und trägt wesentlich zur Entschleunigung bei.”
Untersweg Manuela, 52 aus Bludenz:
„6. Urlaubswoche ab dem 43 Lebensjahr 35h Woche bei voller Bezahlung”
Ilse de Lorenzo, 50 aus Neukirchen bei Altmünster:
„Ungerechterweise sind die Arbeitzeitregeln sprich das Arbeitszeitgesetz trotz Gegenwehr verschlechtert worden. Da es nun mal so ist, wie es ist, benötigen wir umso mehr Kontrollen, dass wenigsten die bestehenden Regeln eingehalten werden. Der ÖGB muss sich dafür einsetzen, dass er selbst, die AK oder/und auch das AI (mehr) Kontrollen durchführen und bei Verstößen auch exerzieren können. Die Arbeitnehmer sind in einem Abhängigkeitsverhältnis gegenüber dem AG. Egal welch tolle Vorschläge hier von den arbeitenden Menschen kommen, wir brauchen konsequente Durchsetzungsrechte!!!!”
Alex, 31 aus Wien:
„Als Vollzeit ist mir gar keine Zeit für das Privates Leben übrig geblieben. Ständig alles für die Arbeit hergegeben. Deswegen habe ich mich für Teilzeit entschieden. Trotzdem ist mir jetzt das Geld doch zu wenig aber ich schaffe es schon da ich in zwei oder mehrere Arbeitsverhälltnisse (geringfügig) bereits tätig bin. Flexibilität ist für mich ein wesentlicher Aspekt. Arbeiten mit sehr flexible Arbeitszeiten. Das wünsche ich mir und zu jeden Arbeiternehmer-in in der Zukunft sehr.”
Tschautscher, 56 aus Linz:
„Altersteilzeit auch für pragmatisierte Kolleginnen und Kollegen. Die derzeitige Regelung (nur ASVG-Versicherte können ein attraktives Vorruhestandsmodell in Anspruch nehmen) spaltet unsere Betriebsgemeinschaft!!! - Sehr, sehr schlecht für ein gelungenes Miteinander!!! Bin Gewerkschaftsmitglied und Vertrauensperson ”
Habit David, 47 aus Gross St.Florian :
„Das arbeiten in vollkontinuierlichen Schichten trägt dazu bei das man sich vom gesellschaftlichem Leben immer weiter entfernt.Man arbeitet viele Wochenenden, zwar hat man dann unter der Woche frei, nur Freunde und Familie arbeiten dann an diesen Tagen.Will man nicht ganz im Abseits stehen, gehen halt viele Urlaubstage verloren die nicht zur Erholung dienen, vorausgesetzt man bekommt Urlaub! Flexible Arbeitszeiten sollten sich auch auf die Wünsche der ArbeitnehmerInnen beziehen und nicht nur auf ArbeitgeberInnen Seite!”
Alfred Freistätter, 47 aus Wien :
„35 Stunden reichen”
Lea, 30 aus Kärnten:
„Trotz Arbeitszeit muss es möglich sein, dass Familie und Freizeit Vorrang hat - wir arbeiten, damit wir unsere Familie und uns selbst ernähren, erhalten können und finanziell Lebensqualität gewinnen - und sollten nicht arbeiten weil wir Familie haben - sondern weil wir gerne arbeiten ♥️ Arbeit und Leben muss an Qualität gewinnen für uns und unsere Zukunft ”
Alexandra, 48 aus Rankweil:
„Die Herausforderungen im Beruf werden zusehends mehr und der Druck, der auf uns ArbeitnehmerInnen lastet, steigt kontinuierlich. Das belegen die Statistiken der Burnout Ausfälle ganz klar. Deshalb bin ich für eine Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. Besonders Frauen mit Doppel- und Dreifachbelastungen haben sich das mehr als verdient.”
Manfred Matt, 60 aus 6830 Rankweil:
„Max Arbeitszeit pro Tag darf 10 Stunden nicht überschreiten, pro Woche max. 45 (bei Ausgleich von Überstunden, Gleitzeitstunden, etc.) Die Entlohnung sollte bei entsprechender Bereitschaft zu Mehrarbeit automatisch angepasst, honoriert werden! Die Mitbestimmung des Arbeitsnehmers hinsichtlich Zeitpunkt und Dauer des Urlaubsanspruches muss GRÖSSER werden. Es kann nicht sein, dass der Arbeitgeber regelt wann und wie lange mein Urlaub ausfällt.”
Andrea Willam, 27 aus Vorarlberg:
„6 Wochen Urlaub nach 25 Jahren Arbeitstätigkeit, egal wie lange die Firmenzugehörigkeit ist. 36 Stunden Woche ist völlig ausreichend - sollten uns generell ein Beispiel an den Skandinavischen Ländern nehmen.”
Michael Gander, 47 aus Vandans:
„Ich finde, daß es in der Wirtschaft zu einem Ende des "Grösser, Höher und Weiter" kommen muß. Mit dem andauernden "Spiel" des "notwendigen" Wirtschaftswachstums erreicht man meiner Meinung genau das Gegenteil - nämlich dass die Menschen "krank" werden. Daher bin ich für ein ausgewogenes Verhältnis: max. 8 Std. Arbeit - 8 Std. Freizeit und 8 Std. Schlaf pro Tag (ist übrigens nicht neu).”
Nicole, 50 aus Bregenz:
„35 Std. sind genug bei vollem Lohnausgleich, Frauen mit Kindern sind immer unter Druck, die Digitalisierung wird nicht nur Vorteile bringen, Modernisierung der Wochenarbeitszeit werden wir brauchen . . .”
Edmund Glatzle, 57 aus Frastanz:
„6. Urlaubswoche ab dem 43. Lebensjahr.”
Yogini, 50 aus Wien:
„48Std. / 4Tage Woche ist ok wenn fair bezahlt - im Moment erhalte ich 1500 € netto - das ist zu wenig! Lohn / KV erhöhen in der Sicherheitsbranche”
Natalie, 34 aus Rankweil:
„Ich bin für eine Normalarbeitszeit von 30 Stunden pro Woche bei vollem Gehaltsausgleich für alle. Alles was darüberhinaus gearbeitet wird sollten Überstunden sein und mit Überstunden sollten maximal 50 Stunden pro Woche erlaubt sein. Das Arbeitsleben ist so hektisch und verdichtet, dass wir bei diesem Arbeitstempo auch ausreichend Ruhephasen benötigen um das bis zur Pension durchzuhalten.”
Sigrid, 38 aus Wien:
„In unsere Branche "Ausländische Fluglinien" herrschen vergleichsweise nachteilige Bedingungen. Eine branchenübergreifende Harmonisierung der KVs ist notwendig, um Familien mehr gemeinsame Zeit zu ermöglichen. Sogar innerhalb von Familien sind Arbeitszeiten unfair/ungleich verteilt. Z.B.: Mann 38,5 Std, Frau 40 Std. exkl. Pause; Mann 24. & 31.12. frei, Frau arbeitet bzw. muss Urlaub nehmen; etc., etc.! Konkrete Forderungen: 1. Arbeitszeitverkürzung... / 2. Gerechte Verteilung der Feiertage... / 3. Rückforderung des Karfreitags, egal welcher Religionszugehörigkeit... / 4. Anrecht auf Teilzeit f. Kinderbetreuung bis zum 7. Lebensjahr, unabhängig von der Mitarbeiteranzahl... / 5. Generelles Anrecht auf Teilzeit bzw. Reduktion der Arbeitszeit... / 6. Anrecht auf Home Office... / 7. Anrecht auf Altersteilzeit... / 8. Eine 6. Urlaubswoche... ... für ALLE Arbeitnehmer!!! Im EU-Vergleich sind diese Forderungen durchaus vertretbar!”
Sabine S., 39 aus Wien:
„Die 30h Woche (bei vollem Lohnausgleich) löst auf einen Schlag viele Probleme von Familien. Externe Kinderbetreuung, Berufstätigkeit und Familien "Quality time" würden sich auf einmal nicht mehr widersprechen, sondern zum Wohle aller ergänzen. Durch die fortschreitende Digitalisierung und veränderte Arbeitswelt gewährt die 30h Woche gerechtere Verteilung der zur Verfügung stehenden humanen Arbeit. Auch UnternehmerInnen profitieren durch die 30h Woche, da Krankenstände, Pflegezeiten und Zeiten geringerer Konzentration minimiert werden. Zusätzlich muss die Politik die Kosten für Arbeit entlasten und Vermögen belasten (Digitalsteuer, Transaktionssteuer, Steuerflucht verhindern...) dann wurden Unternehmen sogar positiv aussteigen. ”
Ishak, 52 aus Bludenz:
„Wichtig ist auch die Anhebung der "Anfangsgehälter" damit junge Familien Geld haben wenn sie Ihre Familien Gründen. Dafür kann man später den Anstig der Gehälter ein wenig bremsem. der Verdienst muss ja nicht unbedingt eine ALTERSERSCHEINUNG sein. Bei der Gestalltung der Arbeitszeitmodelle braucht es neue Ideen. wir dürfen auch die ProduktionsmitarbeiterInnen nicht vergesssen, die bei der Arbeitszeit keine Spielräume haben.”
Andreas Hubauer, 52 aus Micheldorf:
„Die jetztigen Formen der Arbeitszeit sind in vielen bereichen nicht mehr Zeitgemäß. Zum einen unterscheiden wir Vollzeit- und Teilzeitarbeit. Zum anderen gibt es noch geringfügige Beschäftigung und Arbeitszeiten die über Vollzeit hinausgehen als Überstunden. Die Belastungen, Arbeitszeit und Entlohnung passen hier in Relation nicht mehr zusammen. Nur ein Beispiel: Im Handel und in der Gartronomie arbeiten viele als Teilzeitkräfte. Die Produktivität in wenigen Stunden ist wesentlich gößer und gleichzeitig steigt auch die Belastung. Die Entlohnung wird aber in Zeit gemessen und zu wenig nach der jeweiligen Belastung. Das führt dazu, dass belastende Jobs weniger atraktiv werden oder sogar neben der Gesundheitsgefärdung zu Existenz bedrohenden Situationen führt. Neue Ideen und Ansätze für eine Diskussion zu Arbeitszeit, Belastung und Entlohnung braucht es!”
Isaella, 36 aus Hohenems:
„Als Mutter von 2 Kindern wäre meine ideale Arbeitszeit max. 30 Std., die Kinderbetreuung sollte verbessert werden”
Sefan, 42 aus Altach:
„35 Stunden auf dem Bau sind genug, 6. Urlaubswoche altersabhängig machen, Lohnsteuer senken”
Claudia, 38 aus Bregenz:
„7 Wochen Urlaub im Jahr, mehr Freizeit und Mitbestimmung, faires Einkommen, 35 Std.-Woche”
Anonym, 23 aus Steyr:
„Durch einen Unfall habe ich mir die Hand gebrochen, 4 Wochen Gips. Wurde von der Arbeit direkt gekündigt. (Leasing) Ich will nicht ständig in Angst leben müssen sobald was passieren könnte dass ich wieder direkt die Arbeit verliere ”
meho Nuhanovic, 23 aus Ried im Innkreis :
„Ich wünsche mir bessere Regeln im Handel.. Wir arbeiten von 9 bis 7 wenn wir zuhause sind ist es 8 wo sollten wir Freizeit haben bessere Arbeitszeiten etc”
Andreas De Bettin, 41 aus Bad Ischl:
„Ich hätte gerne eine 4 Tage Woche für alle, dass sollte das Ziel für die kommenden Verhandlungen sein!”
Binder, 50 aus Marz:
„In den letzten Jahren ist die Arbeit so viel geworden das es jeden schon auf die Gesundheit geht.Wir arbeiten mit dem selben Personal schon das 3-fache von früher , es wird immer am falschen Platz gespart .Es wird nach Statistiken das Personal berechnet und nicht nach der Arbeit was zu machen ist .Das ist so lächerlich daß es schon traurig ist.Da sollte sich schnell was ändern.”
Manuela, 53 aus Marz:
„Es wird in der Pflege viel mehr Personal benötigt.. Man kann fast keine perfekte Pflege mehr durchführen.”
Christian, 32 aus Wien:
„Meine Betriebsräte sind leider alt und vertreten falsche Werte. Heute wäre es schon längst überfällig von einer 38,5 Wochenstunden Woche wegzukommen. Bei effektiver Arbeit oder/und auch Homeoffice ist jeder Job bewältigbar. Ich fordere weniger Stunden für gleiches Geld.”