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Meine ZeitInitiative für ein modernes Arbeitszeitrecht

ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian über die Inititative

Ein gutes Leben für ArbeitnehmerInnen setzt ein gutes Arbeitszeitrecht voraus. Darüber müssen jene Menschen entscheiden, über deren Leben bestimmt wird: die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Je mehr sich an der Entwicklung neuer, fairer Regeln beteiligen, desto besser!

Arbeit und Freizeit verschmelzen zunehmend, Anforderungen und Erwartungen steigen, Beschleunigung und Arbeitsverdichtung führen ständig zu mehr Stress. Gleichzeitig leben wir in einer Welt, die uns immer mehr Möglichkeiten bietet.

Zeit wird zu unserem kostbarsten Gut. Die Spielregeln für den Verkauf unserer Zeit wollen wir Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mitbestimmen. Denn es geht um unsere Lebenszeit, wenn die Aufteilung und Gestaltung von Arbeit und Freizeit festgelegt werden.

Ein modernes Arbeitszeitrecht muss den arbeitenden Menschen mehr Selbstbestimmung über ihre Arbeitszeit garantieren, mehr Planbarkeit, kürzere Arbeitszeiten und Durchsetzbarkeit ihrer Ansprüche. Das ist eine Kernfrage fairer Verteilung – am Arbeitsmarkt, zwischen Mann und Frau und zwischen den Generationen.

Da muss sich was ändern!

Das will ich an meiner aktuellen Arbeitssituation ändern



Antworten anderer User:

Anna, 47 aus Wien :
„Ich wünsche mir eine Änderung im geteilten Dienst. 11 Stunden derzeit. In den 11 Stunden sind allerdings der Weg nach Hause, essen, duschen, für nächsten Tag herrichten, bissl runter kommen, schlafen und der Weg zum Dienst, Fahrzeit von einer Stunde womöglich dabei. 11 Stunden finde ich zu wenig. ”
Dangl Robert, 55 aus 3443 Kreuth, Hauptsr. 4:
„Hatte 6 Urlaubswoche bei Wechsel verloren möchte sie gerne wieder ”
Klaus, 31 aus Pregarten:
„Es ist höchst an der Zeit, dass es wieder zu einer Arbeitszeitverkürzung kommt! Die 30 oder zumindest 35-Stunden Woche bei gleichem Lohn ist längst überfällig.”
Angelika Diwald, 52 aus Pfarrkirchen :
„Ich bin für eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Wochenstunden. Im Sozialbereich gibt es wenige Vollzeitarbeitsplätze aus den verschiedensten Gründen, unter anderem auch darum, weil viele Jobs kräfteraubend, körperlich und emotional sehr anstrengend sind. "Länger halt ich das gar nicht aus!" kann man im Gespräch oft hören. Das heißt, um den Job wirklich gut und verantwortlich und auch auf Dauer machen zu können, braucht es genügend Ausgleich, genügend freie Zeit! Daher meine Forderung nach einer 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich! Viele Kolleginnen und Kollegen reduzieren ihre Arbeitszeit selber gerade soweit, dass sie mit ihrem Einkommen noch gut leben können, dass sich halt alles finanziell auch irgendwie ausgeht. So kann es nicht weiter gehen, dass auf Kosten der Gesundheit und des Einkommens des einzelnen Menschen eine ganz Branche funktioniert. ”
Thomas, 32 aus Nördlich von Linz:
„Weniger Arbeitstage und Stunden. Wenn man täglich zwei Stunden pendelt, verliert man alleine 10 Stunden pro Woche. Nur ist das leider kaum möglich, weil man sonst keine Aufstiegschancen mehr hat im Unternehmen. Das geht nur, wenn es für alle gilt.”
Aurelia Strolz, 55 aus Dölsach:
„Ich würde gerne Vollzeit arbeiten, wenn keine Überstunden anfallen bzw. diese nicht ausbezahlt werden sondern Zeitausgleich möglich ist. Zudem bin ich bei Vollzeit im Ausmaß von höchstens 38 Std..”
michael selinger, 46 aus Ernsthofen:
„weil die anforderungen im job immer intensiver werden benötige ich mehr freizeit um frische kräfte zu sammeln. deshalb verkürzung der arbeitszeit bei selbem lohn ist mein wunsch.”
Ilse de Lorenzo, 49 aus Neukirchen bei Altmünster:
„Habe schon mehrfach von AN gehört, dass es eh viele Regeln zu Arbeitszeit, Arbeitsruhe und dgl. gibt, auch gewisse Schutzeinschränkungen. Aber die Einhaltung dieser Regeln wird so gut wie nicht kontrolliert. Der Arbeitnehmer ist in einem Abhängigkeitsverhältnis und es ist nicht möglich, das alles alleine auf AN abzuwälzen. Auch BR gibt es im Großteil der Betriebe nicht. Also müssten wir fordern, die Arbeitsinspektorate aufzustocken oder der AK und dem ÖGB Kontrollrechte einzuräumen. Oder eine sonstige Form, der wirksamen Kontrolle einzufordern.”
Andrea, 44 aus Lambach:
„Ich arbeite seit 28 Jahren Vollzeit in der Büroassistenz - noch immer mit nur 5 Wochen Urlaubsanspruch. Vom Gesetz her muss ich noch weitere fast 20 Jahre arbeiten. Eine 6. Woche wäre Urlaub wäre daher mehr als angebracht. Weiters bin ich für eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich ab einer gewissen Altersgrenze (z. B. 45 Jahre). Die Arbeitsgeräte haben sich geändert, man kann alles schneller und effizienter erledigen, man hat nach so vielen Berufsjahren enorme Erfahrung in der Abarbeitung von Aufgaben und sitzt daher Zeit teilweise nur ab bzw. ist halt anwesend. Zusätzlich würden damit neue Arbeitsplätze für die junge Generation geschaffen und man würde seiner Gesundheit etwas Gutes tun (38 Stunden pro Woche vor einem Bildschirm sind nicht gerade angenehm).”
Degiampietro Ulrike, 54 aus Wien:
„Ich wünsche mir weniger Überstunden”
Nicole, 45 aus Klagenfurt:
„Es wird endlich Zeit, dass bei den Kollektivvertragsverhandlungen die Arbeitszeitverkürzung durchgesetzt wird!!! Ein zusätzlicher Urlaubstag ist zwar nett, aber durch den zusätzlichen Tag streichen Dienstgeber dafür einen andern "Sonderurlaubstag" - also kein Gewinn sondern nur Augenauswischerei! Eine 35 Sunden Woche sollte nicht nur in die Verhandlungen eingebaut sein, sondern MUSS auch durchgesetzt werden!!! DAS ist ein modernes Arbeitsrecht und nur DAS ist eine Verbesserung für meine Lebenszeit!!!!”
Anna, 47 aus Leopoldsdorf:
„Meine geteilten Dienste müssen sich ändern! Ich arbeite in der Behindertenbetreuung. Grundsätzlich sehr gerne, aber die geteilten Dienste, wo ich 4 Stunden Pause hab und eigentlich nur rumfahre zwischen zu Haus und Arbeitsplatz, das ist echt hart. Von der "Pause" hab ich gar nichts, und der Verdienst ist dabei echt mickrig. Bin für jede bessere Lösung dankbar! ”
Marc Köck, 32 aus Zeltweg :
„8 Stunden Arbeitszeit am tag sind genug weg mit 12 Stunden braucht keiner”
Christoph, 39 aus Wals:
„Das Einkommen soll zum Auskommen reichen - im Rahmen der Normalarbeitszeit. Mindestlohn- bzw. Mindestgehalt von 2000 Euro brutto in allen Kollektivverträgen ist höchst an der Zeit.”
Mario, 25 aus 1110:
„Mehr Kohle für Überstunden!”
Rita, 33 aus Gloggnitz:
„Ich würde mir wünschen, dass ich mehr Einfluss auf die Verteilung der Schichten hätte.”
Marion, 53 aus Wien:
„Was wurde eigentlich aus der Forderung nach der 35-Stunden-Woche?”
Pauline, 32 aus Wien:
„Geteilte Dienste mit 1-2 Stunden Pause dazwischen sind echt ein Witz! Der ganze Tag geht für die Arbeit drauf und von den 1, 2 Stunden Pause hat man auch nix, da sich ein heimfahren nicht auszahlt. ”
Sybille Pirklbauer, 47 aus Wien:
„Wir brauchen dringend eine gesetzliche Verkürzung der Wochenarbeitszeit! Schrittweise auf 35 und mittelfristig auf 30 Stunden. Die letzte Verkürzung ist 44 Jahre her, seitdem haben sich die Beschäftigten mehr als verdient. Die Lohnquote ist seit den 80iger Jahren massiv gesunken. Eine Arbeitszeitverkürzung würde ihnen ein Stück ihres Verdienstes wieder zurückgeben.”
Renate, 41 aus enns:
„Ich brauch mehr als einen 20-Stunden-Vertrag. Nicht weil ich sooo gern arbeit, aber das Geld tät ich brauchen. ”
Dr. Helmut Stadlbauer, 55 aus Lichtenberg:
„Im Zuge der mit Recht geforderten Selbstbestimmung über die eigene Arbeitszeit sollte ein Aspekt nicht vergessen werden, den ich für sehr wichtig halte, neben den Unterschieden zwischen den Geschlechtern und den Generationen: die Frage der unterschiedlichen Chronotypen, also Zeittypen. Für Früh- und Spättypen sind verschiedene Arbeitszeitmodelle unterschiedlich belastend bzw. unterstützend. Dieser Aspekt fällt in der Diskussion weitgehend unter den Tisch. Er ist aber einerseits für Wohlbefinden und Gesundheit relevant (Stichwort sozialer Jetlag), andererseits für die Leistungsfähigkeit und Produktivität. In diesem Zusammenhang spielen auch die Schul(beginn)zeiten eine enorme Rolle - bessere Arbeitszeiten sind für viele nur mit passenden Schulzeiten realisierbar. Und angemessenere Schulzeiten führen zu besseren Schulleistungen und weniger Frust bei unseren Kids ...”
Chris, 47 aus Roppen:
„Ich habe nichts dagegen mehr Stunden pro Tag zu arbeiten (mir ist klar dass dies bei manchen situationsbedingt nicht in Frage kommt), aber dafür muss es mehr Freizeit geben und das nicht in Form von ZA Stunden sondern in Form von freien Tagen. Sprich: eine 4 Tage Woche. Mein persönliches Arbeitszeitmodell in meiner Fa. lautet 4x10 Stunden, und den freien Tag kann ich mir aussuchen - diese Lebensqualität ist unbezahlbar! Das von der Gewerkschaft angestrebte 3x12 wäre natürlich auch für mich optimal. ”
Maria, 35 aus 1060:
„Das wichtigste wär mir, dass ich wirklich gehen kann, wenn ich aus hab. Meine Kinder haben wenig Verständnis, wenn sie vor dem Hort warten müssen. Passiert leider öfters ... Da würd ich mir vom Chef mehr Verständnis wünschen!”
Thomas Rothbauer, 53 aus Ulrichsberg:
„Ich möchte 6 Wochen Urlaub nach 25 gearbeiteten Jahren. Egal ob ich da in einem Betrieb war oder in mehreren ”
Adolf Hurny, 53 aus Wien:
„Ich wünsche mir, weniger AllIn-Verträge.”
Mathias, 30 aus Traiskirchen :
„Der immer größere psychische Druck durch die Arbeitsverdichtung und MA-Einsparungen sorgt für mehr Krankheiten. Es muss sich was ändern! Kürzere Arbeitszeiten ohne Lohnverlust. Verpflichtende psychologische Betreuung auf Kosten der AG, damit nicht erst bei Burnout und ähnlichem das Problem der Überlastung erkannt wird. ”
Robert, 38 aus Wien:
„Mehr Rücksicht auf Kinder nehmen. 2 Wochen Pflegeurlaub ist bei mehreren Kinder schlicht zu wenig. Die Fahrtzeit sollte auch als Arbeitszeit gelten zumindest teilweise. Wenn man Fahrtzeit, unbezahlte Mittagspause und "länger bleiben " hernimmt dann bleibt für Kinder keine Zeit. Dann wird man auch noch schief angeschaut wenn man sich um seine kranken kinder kümmert.”
Klaus, 56 aus Graz:
„Wenn ich schon mehr in der Woche arbeiten soll, dann will ich auch mehr Urlaubstage bekommen.”

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Wie sieht Ihr Arbeitstag aus, der ein typischer Teil Ihres Lebens ist? Mit allem, was motiviert, was Freude macht, aber auch was stresst oder ärgerlich ist. Wir wollen sichtbar machen, wie „Österreich bei der Arbeit“ aussieht, und was die arbeitenden Menschen erleben.

Einfach Foto hochladen oder Youtube-Link zu Ihrem Video einfügen (Formular).

Einsendeschluss ist der 31. August 2019. Im September wird unsere Jury die 3 GewinnerInnen küren.

Zu gewinnen gibt es 3 Reisegutscheine im Wert von jeweils 100 Euro – um Ihre Freizeit noch schöner zu machen!

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Ort: Wien

Uhrzeit: 10:10

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